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Bestes Teleskop 2017 - Die besten 7 im Vergleich

SIEGERP/L-SIEGER
HerstellerOmegonBresserBresserCelestronOmegonSebenCelestron
ModellN130/920EQ-2Arcturus 60/700Pluto 114/500FirstScope 76AC90/1000EQ-2700-76SLT 102
BildOmegon N130/920EQ-2Bresser Arcturus 60/700Bresser Pluto 114/500Celestron FirstScope 76Omegon AC90/1000EQ-2Seben 700-76Celestron SLT 102
WertungHinweis zur Wertung
Wertung 4.2/5 – basierend auf 4.2 Rezensionen
getestet von
5/5stars
bestendrei.de
1,2
SEHR GUT
SIEGER
07/2017
Wertung 3.5/5 – basierend auf 3.5 Rezensionen
getestet von
4/5stars
bestendrei.de
1,7
GUT
P/L-SIEGER
07/2017
Wertung 3.9/5 – basierend auf 3.9 Rezensionen
getestet von
4/5stars
bestendrei.de
1,7
GUT
07/2017
Wertung 3.8/5 – basierend auf 3.8 Rezensionen
getestet von
4/5stars
bestendrei.de
1,7
GUT
07/2017
Wertung 4.6/5 – basierend auf 4.6 Rezensionen
getestet von
5/5stars
bestendrei.de
1,5
GUT
07/2017
Wertung 3.8/5 – basierend auf 3.8 Rezensionen
getestet von
4/5stars
bestendrei.de
2,3
GUT
07/2017
Wertung 4.3/5 – basierend auf 4.3 Rezensionen
getestet von
4/5stars
bestendrei.de
1,6
GUT
07/2017
Amazon- Kundenbewertungen: 16 Bewertungen4 von 539 Bewertungen3.5 von 538 Bewertungen3.5 von 571 Bewertungen3.5 von 57 Bewertungen5 von 5250 Bewertungen3.5 von 523 Bewertungen4.5 von 5
Optik
Typ:ReflektorRefraktorReflektorReflektorRefraktorReflektorRefraktor
Bauart:NewtonAchromatNewtonNewtonAchromatNewtonAchromat
Öffnung:130 mm60 mm114 mm76 mm90 mm76 mm102 mm
Brennweite:920 mm700 mm500 mm300 mm1000 mm700 mm660 mm
Öffnungsverhältnis:F7,1F11,7F4,4F3,9F11,1F9,2F6,5
Auflösungsvermögen:0,881,921,011,511,281,51F6,5
Grenzgrösse:12,410,712,111,211,6
11,211,8
Vergrößerung:260x120x230x152x180x150x200x
Lichtsammelverm.:Lichtsammelverm.:Lichtsammelvermögen
35070270118170120210
Montierung
Typ:ParallaktischAzimutalParallaktischDobsonParallaktischAzimutalAzimutal
Bauart:EQ-2-EQ-SkyDobsonEQ-2AZ-1-
GoTo:
Nachverfolgung:
Stativ
Stativ:AluminiumAluminiumStahlkeinAluminiumAluminiumStahl
Art:DreibeinDreibeinDreibein-DreibeinDreibeinDreibein
Anwendung
Planeten:
Mond:
Galaxien:
Nebel:
Astrofotografie:
Natur:
Sonne:nur mit Filternur mit Filternur mit Filternur mit Filternur mit Filternur mit Filternur mit Filter
Allgemein
für Einsteiger:
für Fortgeschrittene:
SLR-Gewinde:T-2
Gewicht:16 kg2 kg9,1 kg2,3 kg14 kg6 kg6,4 kg
zu Amazon.de:Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot

Sieger 2017: Omegon N130/920EQ-2

bestendrei.de
1,2
SEHR GUT
SIEGER
Bewertung
Omegon N130/920EQ-2
Das Omegon 130/920 EQ-2 ist ein gut ausgestattetes Teleskop, das Anfänger hervorragend für die ersten Ausflüge in die spannende Welt der Astronomie rüstet. Dank seiner recht hohen Lichtsammelfähigkeit lassen sich der Mond, die Planeten oder sogar der 2300 Lichtjahre entfernte Ringnebel erstaunlich detailreich beobachten.
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
Omegon N130/920EQ-2
Dieses Omegon Newtonteleskop bietet eine Optik mit einer 130 mm Öffnung, die 344mal mehr Licht als das bloße Auge sammelt. Damit ist das Gerät für ein Teleskop, das vor allem für Anfänger vorgesehen ist, außergewöhnlich gut ausgestattet. Unter guten Bedingungen und mit den passenden Okularen lässt sich mit dem Teleskop eine 260-fache Vergrößerung erzielen. Zusammen mit dem Auflösungsvermögen reicht das aus, um auf einigen Planeten bereits Einzelheiten und Details beobachten zu können. Der Tubus des Geräts verfügt über einen 1,25″ Okularauszug, der alle herkömmlichen Standardokulare aufnehmen kann. Zudem lässt sich das Teleskop sehr gut und einfach justieren, was wichtig ist, damit es seine volle Abbildungsleistung anzeigt. Toll ist auch die Möglichkeit, mithilfe eines optionalen Kameraadapters eine Digital- oder Spiegelreflexkamera an das Teleskop anzuschließen und so zum Beispiel spannende Fotos vom Mond zu schießen. Das Omegon 130/920 EQ-2 Teleskop ist für Anfänger vorgesehen, liegt in diesem Preissegment aber schon im höheren Bereich. Der Aufbau gestaltet sich als kleine Tüftelei, wird aber in der mitgelieferten Anleitung ausreichend beschrieben, sodass er schließlich gelingen sollte.
Omegon N130/920EQ-2
Der Tubus besitzt eine Öffnung von 130 mm, kann also schon recht viel Licht sammeln, und die Brennweite beträgt 920 mm, was ebenfalls ein ordentlicher Wert ist. Das stabile Stativ ermöglicht es, die Höhe des Teleskops genau einzustellen, und verfügt über eine praktische Ablage, auf der beispielsweise Okulare, Filter und Schutzkappen Platz finden. Bei der Montierung handelt es sich um eine sogenannte EQ-2, die bei Berührungen den Tubus zwar recht schnell wackeln lässt, aber ansonsten einen vernünftigen Eindruck macht. Sehr gut ist der Red-Dot-Sucher zum Anvisieren von Himmelskörpern. Die Okulare sind für die ersten Himmelsbeobachtungen ausreichend, man kann sich aber natürlich leistungsstärkere Okulare zulegen. Schön wäre es gewesen, wenn noch eine Sternenkarte und ein Mondfilter im Lieferumfang dabeigewesen wären. Den Mondfilter sollte man sich unbedingt kaufen, da es sonst beim Beobachten des Mondes zu Augenschäden kommen kann. Alles in allem handelt es sich hier um ein wirklich gut ausgestattetes Teleskop, das Hobby-Astronomen einiges an Möglichkeiten bietet und spannende Beobachtungen am nächtlichen Himmel ermöglicht.
Fazit
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
PREIS/LEISTUNG
GESAMTWERTUNG
1,2
Das Omegon 130/920 EQ-2 bietet ein vernünftiges Preis-/ Leistungsverhältnis und ist in allen Belangen vernünftig ausgestattet und verarbeitet, um detaillierte und spannende Beobachtungen von Himmelskörpern zu machen. Wer mehr will, kann das Teleskop natürlich nachrüsten oder gleich ein teureres Modell kaufen. Anfänger sind mit dem Omegan Newtonteleskop aber gut bedient.

Preis/Leistungs-Sieger: Bresser Arcturus 60/700

bestendrei.de
1,7
GUT
P/L-SIEGER
Bewertung
Bresser Arcturus 60/700
Das Bresser Arcturus 60/700 ist ein Einsteigerteleskop mit viel Zubehör, das Hobbyastronomen hervorragend rüstet, um erste Erfahrungen in der spannenden Welt der Astronomie zu sammeln.
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
Bresser Arcturus 60/700
Das Bresser Teleskop Arcturus 60/700 ermöglicht einen preisgünstigen Einstieg in die Astronomie. Dank einer Teleskopöffnung von 60 mm, der Brennweite von 700 mm und einem achromatischen Refraktor lassen sich Mond und Planeten detailreich beobachten. Der Tubus und das Stativ bestehen aus leichtem Aluminium, und mit seinem Gesamtgewicht von ledliglich 2 kg eignet sich das Arcturus auch hervorragend für den Transport im mitgelieferten Koffer, um zum Beispiel auf Reisen stets dabei zu sein. Nebenbei dient der wertige Hartschalenkoffer natürlich auch zur platzsparenden Aufbewahrung des Teleskops. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein Kompass, mit dem man leicht die Himmelsrichtungen ausfindig machen und die ebenfalls mitgelieferte Sternenkarte verwenden kann. Des Weiteren bekommt der geneigte Hobbyastronom in diesem umfangreichen Set 3 Okulare, ein Sucherfernrohr, einen Zenit-Spiegel, eine 1,5 fache Umkehrlinse und eine Zubehörablage mitgeliefert. Eine Bedienungsanleitung erklärt die Handhabung und alle Funktionen des Bresser Arcturus. Das Bresser Arcturus 60/700 ist für Einsteiger gedacht, die erste Erfahrungen in der Astronomie sammeln möchten, ohne sich gleich eine kostenintensive Ausstattung für mehrere hundert Euro zuzulegen.
Bresser Arcturus 60/700
Mit einer dementsprechenden Erwartungshaltung ist das Teleskop auch zu bewerten. Das Arcturus wird in einem robusten Koffer geliefert, in dem neben dem Teleskop erst mal alles dabei ist, was man für den Anfang braucht. Das Teleskop lässt sich mit Hilfe der Anleitung einfach aufbauen und macht so weit einen guten, stabilen Eindruck. Der Sucher und die Umkehrlinse sind in Ordnung, wenngleich nicht von allzu hoher Qualität. Dasselbe gilt für die Okulare. Sie reichen allerdings, aus um den Mond und verschiedene Planeten zu beobachten; auch der Orionnebel lässt sich noch erkennen. Um das mal etwas zu präzisieren: Den Mond kann man mit dem Teleskop hervorragend sehen, selbst einzelne Krater lassen sich detailreich beobachten. Bei den Planeten wird die Sicht mit den vorhandenen Okularen schon wesentlich schlechter. Wer mehr will, sollte sich hochwertigere Okulare dazukaufen. Die Handhabung des Teleskops ist anfängergerecht und die mitgelieferte Astronomie-Software ist benutzerfreundlich und für die Orientierung am Himmel hilfreich. Dank der beiliegenden Umkehrlinse lässt sich das Teleskop auch zum Beispiel für Naturbeobachtungen nutzen.
Fazit
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
PREIS/LEISTUNG
GESAMTWERTUNG
1,7
Das Bresser Arcturus ist ein gutes Teleskop für alle absoluten Anfänger. Wer den Mond mal eindrucksvoll nah beobachten möchte, wird an dem Gerät seine Freude haben. Wer allerdings ernsthaft in die spannende Welt der Astronomie einsteigen möchte, braucht dann doch ein Teleskop mit mindestens doppelt so großem Durchmesser. Das Preis-/ Leistungsverhältnis hier ist aber sehr gut und das Arcturus ist beispielsweise ein tolles Geschenk für Kinder und Jugendliche, die sich für Astronomie interessieren.

Bresser Pluto 114/500

bestendrei.de
1,7
GUT
Bewertung
Bresser Pluto 114/500
Das Bresser Pluto 114/500 ist ein leichtes, relativ kompaktes Spiegelteleskop nach Newton Bauart, das für Einsteiger und Hobbyastronomen gedacht ist. Mit ihm lassen sich detailreiche Beobachtungen der Planeten sowie großflächiger Objekte wie Gasnebel, offenen sternenhauben oder der Andromeda Galaxie vornehmen.
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
Bresser Pluto 114/500
Das Bresser Pluto 114/500 ist ein Komplettsystem, das aus dem Teleskop, der Montierung, einem Stativ und umfangreichen Zubehör besteht. Es verfügt über eine 114 mm große Öffnung bei einer Brennweite von lediglich 500 mm, sodass es sehr lichtstark ist und dem Beobachter ein großes Gesichtsfeld bietet. Damit eignet sich das Teleskop hervorragend für die Beobachtung großer, weitflächiger und lichtschwacher Himmelsobjekte wie Gasnebel und Galaxien. Das komplette Teleskop-System wiegt gerade mal circa 9 kg und ist damit leicht zu transportieren, um zum Beispiel auch unterwegs als Reiseteleskop benutzt zu werden. Die ganze Handhabung wird Anfängern bei diesem Teleskop so einfach wie möglich gemacht. Dafür sorgt unter anderem der fortschrittliche Leuchtpunkt-Sucher, dank dem sich Himmelsobjekte einfach finden und präzise beobachten lassen. Da sich das stabile Stahlrohr-Stativ stufenlos in der Höhe verstellen lässt, ist stets eine bequeme Beobachterposition gewährleistet. Zum umfangreichen Lieferumfang dieses Spiegelteleskops gehören unter anderem die äquatoriale Montierung mit zwei biegsamen Wellen, der LED Leuchtpunkt Sucher, drei Okulare und drei Barlowlinsen, eine drehbare Sternkarte, eine Mondkarte und Astronomie-Software. Außerdem liegt natürlich eine Bedienungsanleitung bei.
Bresser Pluto 114/500
Das Bresser Pluto ist ein ideales Einsteiger-Teleskop mit einem stabilen, wertigen Stativ und umfangreichem Zubehör. Es lässt sich relativ leicht handhaben, der Einstieg in die Astronomie an sich erleichtert sich aber enorm, wenn man sich zuvor schon ein bisschen mit diesem Themenfeld auseinandergesetzt hat. Das kompakte Gerät begeistert mit einer funktionalen Optik und der Benutzer kann sich auf hochklassige Beobachtungen des Mondes und der Planeten freuen. Die beigelegten 25 mm- und 9 mm-Okulare lassen wirklich sehr gute Beobachtungen zu, während das 4 mm-Okular dafür etwas zu schwach ist. Nach dem Sammeln der ersten Erfahrungen empfiehlt sich der Nachkauf eines Plössel-Okulars. Die mitgelieferte Mondkarte und die Astronomie-Software sind für Anfänger hilfreich und versprechen ihnen interessante Eindrücke. Alles in allem bekommen Einsteiger hier ein toll ausgestattetes Spiegelteleskop mit umfangreichem Zubehör zu einem erstklassigen Preis-/ Leistungsverhältnis. Damit steht ihnen die spannende Welt der Astronomie offen. Für erfahrene Astronomen ist das Gerät natürlich nicht gedacht.
Fazit
ANWENDUNG
AUSSTATTUNG
VERARBEITUNG
PREIS/LEISTUNG
GESAMTWERTUNG
1,7
Das Bresser Pluto 114/500 ist ein relativ kompaktes Spiegelteleskop, das mit einer wertigen Verarbeitungsqualität, anfängergerechten Handhabung und guten Beobachtungsmöglichkeiten überzeugt. Es wird mit viel Zubehör zu einem hervorragenden Preis-/ Leistungsverhältnis verkauft und kann Einsteigern in die Astronomie uneingeschränkt empfohlen werden.
Teleskop – Ratgeber/Kaufberatung
kaufberatung
Allgemeine Informationen
Mit einem Teleskop lassen sich viele unterschiedliche Arten von Himmelskörpern in vergrößerter Form beobachten. Je nach Größe und Leistungsfähigkeit eines Teleskopes lassen sich Mondkrater, Planeten aus dem Sonnensystem und sogar sogenannte Deep-Sky-Objekte (Himmelskörper außerhalb des Sonnensystems), wie zum Beispiel Galaxien, erkennen.

Grundsätzlich setzt sich ein Teleskop aus dem Tubus, einem speziellen Montierungsmechanismus und einem Stativ zusammen. Bei dem Tubus handelt es sich um ein Fernrohr, welches die optischen Elemente (Linsen, Spiegel) enthält. Darunter fällt auch das Okular. Dieses vergrößert das vom Objektiv erzeugte Zwischenbild für das menschliche Auge. In der Regel besteht ein Okular aus einer Ansammlung von Linsen, die in einem gewissen Abstand zueinander stehen. Das Stativ ist derweil der Grundpfeiler eines Teleskopes. Es sorgt für einen stabilen Halt des Gerätes auf dem Untergrund. Zumeist lässt sich das Stativ einklappen, wodurch das Teleskop an jeden beliebigen Ort mitgenommen werden kann.
Von der Bauart her gibt es im Wesentlichen zwei unterschiedliche Teleskop-Typen. Diese werden als Linsenteleskope (Refraktoren) und Spiegelteleskope (Reflektoren) bezeichnet. Ein Spiegelteleskop (ebenfalls unter dem Namen Newton-Teleskop geläufig) zeichnet sich durch größere Öffnungen im Vergleich zum Linsenteleskop aus. Weiter entfernt liegende Objekte beziehungsweise lichtschwächere Objekte können durch größere Öffnungen besser oder überhaupt erst von der Erde aus wahrgenommen werden. Ein Linsenteleskop besitzt dagegen einen höheren Kontrast und muss zudem fast nie justiert werden. Linsenteleskopen haften jedoch Farbfehler an, die sich nur durch achromatische oder apochromatische Linsen verringern oder beseitigen lassen. Weiterhin existieren bestimmte Unterformen der beiden Grundtypen. Darüber hinaus existiert mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop ein besonderer Teleskop-Typ. Jener vereint nämlich sowohl Linsen als auch Spiegel in seiner Konstruktion.
Kriterien/Kaufberatung – Worauf achten im Teleskop Test?
Ein wichtiger Faktor bei dem Kauf eines Teleskopes: Die Teleskop-Öffnung (Objektivdurchmesser)
Der Objektivdurchmesser gehört zu den entscheidenden Komponenten eines Teleskopes. Denn je mehr Licht in das Gerät einfallen kann, desto höher ist dessen Leistungsfähigkeit (Lichtstärke). Demnach sollte für die Betrachtung von lichtschwächeren Objekten stets ein großer Spiegel- oder Linsendurchmesser ausgewählt werden. Weitere positive Effekte einer großen Teleskop-Öffnung sind ein besseres Auflösungsvermögen sowie eine umfangreichere Vergrößerungsleistung.
Im Zusammenhang mit der Vergrößerungsrate eines Teleskopes gilt der Leitsatz: Die Vergrößerungsleistung eines Teleskopes darf maximal doppelt so hoch sein, wie die Länge des Objektivdurchmessers. Folglich sollte ein Teleskop mit einem Durchmesser von 200 mm nicht mehr als 400-fach vergrößern können. Anderenfalls würde das Bild weniger scharf und deutlich dunkler daherkommen. Bei Teleskopen gibt es ein breites Spektrum an Vergrößerungsoptionen. Je nach Verwendungszweck kann schon ein Gerät mit einer 25-fachen Vergrößerungsleistung völlig ausreichen. Es sind allerdings auch Modelle mit einer 500-fachen Vergrößerungsfähigkeit auf dem Markt zu haben.
Welche unterschiedlichen Teleskop-Montierungen sind im Handel erhältlich?
Die Teleskop-Montierung fungiert als wichtiges Verbindungsstück zwischen dem Stativ und dem Tubus. Dabei wird der Tubus auf die Montierung gesetzt, sodass sich dieser gut justieren lässt. Insgesamt wird bei Teleskopen zwischen der parallaktischen (äquatorialen) Montierung, der azimutalen Montierung und der Dobson Montierung unterschieden.
Die parallaktische Montierung arbeitet mit zwei bewegbaren Achsen, welche die Bezeichnungen Rektaszensions- und Deklinationsachse tragen. Die Rektaszensionsachse wird auf den Himmelsnordpol (befindet sich in der Nähe des Polarsterns) ausgerichtet und besitzt die Aufgabe die Erddrehung auszugleichen. Wenn kein solcher Ausgleich stattfinden würde, wären die Himmelsobjekte schnell aus dem Blickfeld des Teleskopes verschwunden. Die Steuerung der Rektaszensionsachse erfolgt über ein Rädchen, welches vom Teleskopbenutzer einfach nur gedreht werden muss. Die Deklinationsachse positioniert sich unterdessen senkrecht zur Rektaszensionsachse und verknüpft den Tubus mit dem Stativ. Die Position der Deklinationsachse wird während der Benutzung nicht verändert.
Bei der azimutalen Montierung hat es der Teleskopbenutzer ebenfalls mit zwei unterschiedlichen Achsen zu tun. Teleskope mit dieser Art von Montierung müssen allerdings ständig über beide Achsen in horizontaler und vertikaler Richtung feinjustiert werden. Der Teleskopbenutzer muss dem beobachteten Himmelskörper also unentwegt nachjagen, um diesen im Blickfeld zu behalten. Trotz der etwas mühevollen Steuerung von Teleskopen mit azimutaler Montierung, bieten auch jene Modelle gewisse Vorzüge. Dies sind zum Beispiel ein einfacher Aufbau und gute Transporteigenschaften. Von der Qualität her sind aber alles in allem parallaktische Montierungen als höher einzustufen. Teleskope mit azimutaler Montierung werden daher oft auch preiswerter angeboten. Dennoch eignen sich diese beispielsweise hervorragend als Reiseteleskop.
Ein Teleskop mit Dobson Montierung befindet sich überwiegend auf einem boxartigen oder runden Standsockel. Dieser Sockel ist in der Regel von recht simpler Natur. Mit der Dobson Montierung, welche ein Gleit- und Drehlager beinhaltet, lässt sich der Tubus in sämtliche Richtungen frei bewegen. Die großen Vorteile eines Dobson-Teleskopes liegen zum einen in den günstigen Anschaffungspreisen und zum anderen im sehr leichten Transport. Als nachteilig an diesem Befestigungsmechanismus können vor allem zwei Aspekte vermerkt werden. Einerseits ist es mit einem Dobson-Teleskop nicht möglich Astrofotografie zu betreiben. Andererseits wird es dem Benutzer bei hohen Vergrößerungsleistungen schwer fallen, dass Himmelsobjekt im Blickfeld zu behalten.
Ein Dobson-Teleskop ist also eher etwas für den kleinen Geldbeutel und den Amateurbereich. Teleskope mit azimutaler oder insbesondere mit parallaktischer Montierung sollten dagegen erworben werden, wenn es durchaus ein wenig professioneller werden darf. Mit steigenden Preisen nehmen der Funktionsumfang sowie die Bildqualität eines Modells natürlich zu.
Welche Rolle spielt die Länge des Tubus (Fernrohrs) bei der Bildqualität?
Ein weiteres Kaufkriterium, das bei der Anschaffung eines Teleskopes berücksichtigt werden sollte, ist die Länge des Tubus. Ein langer Tubus eignet sich sehr gut für scharfe Aufnahmen von nähergelegenen Himmelskörpern, wie etwa der Mond oder die Planeten. Dementsprechend findet dieser häufig in sogenannten Planetenteleskopen Verwendung. Für die Betrachtung von Deep-Sky-Objekten sind jedoch eher kurze Fernrohre (Deep-Sky Teleskope) prädestiniert, da diese eine hohe Lichtstärke vorweisen können.
Mit dem Tubus eng verbunden ist ebenso die Brennweite. Je größer der Wert der Brennweite ausfällt, desto kleiner wird das Sichtfeld im Teleskop. Das Aufspüren von Himmelsobjekten stellt sich mit einer hohen Brennweite folglich als schwierig heraus. Demnach sollte der potenzielle Käufer die Augen nach kurzbrennweitigen Modellen offen halten. Speziell schnelle Objekte, wie zum Beispiel Asteroiden, lassen sich somit einfangen. Natürlich darf die Brennweite auch nicht zu kurz sein, da ansonsten die Vergrößerungsleistung des Teleskopes darunter zu stark leiden würde.
Ein echtes Teleskop-Erlebnis verlangt nach einem großen Repertoire an Zubehör
Für einen fachgerechten und abwechslungsreichen Umgang mit einem Teleskop sind bestimmte Zubehörteile sehr empfehlenswert. Dazu zählt beispielsweise eine Bandbreite an verschiedenen Okularen. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, sich für diverse Vergrößerungsstufen zu entscheiden. Demzufolge sollten am besten Okulare mit einer kleinen, mittleren sowie hohen Vergrößerungsleistung ausgesucht werden, wodurch sich viele Arten von Himmelskörpern in ganz unterschiedlichen Formaten beobachten lassen. Zunächst einmal reichen für den Einstieg in den Teleskop-Kosmos drei bis vier Okulare völlig aus.
Neben den Okularen stellen ebenfalls sogenannte Filter eine sinnvolle Investition dar. Von ihnen gibt es eine ganze Reihe an Exemplaren. Eines davon ist beispielsweise der Farbfilter. Dieser blendet das Licht in gewissen Wellenlängen aus, um eine gute und kontrastreiche Planetenobservation zu gewährleisten. Der Mondfilter schafft ebenso eine Kontraststeigerung, indem er das Licht beziehungsweise die Helligkeit des Mondes abschwächt. Ein Sonnenfilter ist für die Teleskopbenutzung am Tage ausgelegt. Mit dessen Hilfe lässt sich fast risikofrei die Sonne beobachten. Ohne einen Sonnenfilter darf unter keinen Umständen durch das Teleskop in die Sonnen geblickt werden, da es ansonsten zu erheblichen Schäden am Auge kommen kann. Für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten bietet sich indes ein Deep-Sky-Filter an. Galaxien und Nebel können durch einen solchen besser wahrgenommen werden.
Welche Strategie gilt es beim Teleskop-Einkauf zu verfolgen?
Vor dem Kauf eines Teleskopes sollte sich jeder genau überlegen, welche konkreten Himmelsobjekte er beobachten möchte. Des Weiteren lohnt es sich für ein Teleskop etwas tiefer in den eigenen Geldbeutel zu greifen. Einzigartige Bilder aus dem Universum können bisweilen schon mal ein paar Hundert Euro kosten. Der Preisspanne sind dabei nach oben keine Grenzen gesetzt. Außerdem sollte grundsätzlich jedes Teleskop in einem Fachgeschäft erworben werden. Denn dort wird der Käufer professionell beraten und kann die einzelnen Modelle vor der endgültigen Kaufentscheidung testen. Während des Testes gilt es auf eine gute Verarbeitung und Stabilität, auf eine einfache Handhabung (Montierung), auf den Objektivdurchmesser, auf die Brennweite und die Tubus-Länge, sowie auf das Zubehör (Okulare und Filter) zu achten.
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